Das Netzwerk
Das Netzwerk enficos steht seit 2008 für eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der additiven Wertschöpfungskette. Ursprünglich wurde enficos unter dem Dach des MITZ etabliert und dort viele Jahre erfolgreich koordiniert. Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung des MITZ im Jahr 2024 und der Entscheidung, das Netzwerkmanagement nicht weiterzuführen, übernahm die GMBU die Verantwortung für enficos und sicherte damit die Kontinuität der gewachsenen Kooperationsstrukturen.
Parallel dazu lief im Februar 2025 die zweite Förderphase des ZIM-Netzwerks QMD-3D aus. In diesem Netzwerk wurden zentrale Fragestellungen des qualitätsgesicherten industriellen 3D-Drucks bearbeitet und zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte initiiert. Die beteiligten Partner sprachen sich ausdrücklich für eine Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit unter Leitung der GMBU aus – auch ohne weitere Förderung.
Vor diesem Hintergrund wurde entschieden, die Kompetenzen und Aktivitäten beider Netzwerke unter dem etablierten Namen enficos zu bündeln. Damit entstand eine leistungsfähige Plattform, die derzeit aus 12 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft vereint. Ziel ist es, Innovationspotenziale im Bereich der additiven Fertigung systematisch zu erschließen, gemeinsame F&E-Projekte zu initiieren, Fördermittel einzuwerben und den Transfer in marktfähige Produkte und Prozesse zu beschleunigen.
Aus dem Netzwerkumfeld gingen zahlreiche Verbundprojekte hervor; während der Laufzeit von QMD-3D entstand zudem das RUBiN-Bündnis AddiQ. enficos versteht sich damit als strategisches Innovationsnetzwerk, das Kompetenzen zusammenführt, Synergien schafft und die technologische Wettbewerbsfähigkeit seiner Partner nachhaltig stärkt.
Mitmachen!
Das Netzwerk enficos bündelt Expertisen aus Unternehmen und Akademie. Die Partner arbeiten in F&E-Projekten zusammen um innovative, praxistaugliche Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Und werden im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Der GMBU e.V. leistet das Netzwerkmanagement und unterstützt insbesondere bei F&E-Anträgen und organisiert regelmäßige Netzwerktreffen.
Interessierte Unternehmen und Institute sind im Netzwerk herzlich willkommen!